Das Leben auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität ist bunt und vielfältig, genauso wie seine Studierenden und Mitarbeiter*innen. Wir haben einige von ihnen befragt, um zu erfahren, wie diese den heutigen Campus und seine Möglichkeiten sehen und welche Wünsche sie für die Zukunft haben. Herausgekommen ist ein vielschichtiges Bild, gezeichnet von interessanten Menschen und deren Vorstellungen.

Julie (26) Kunstgeschichte

Wie lange studierst oder arbeitest du schon an der HHU?

„ Ich studiere und arbeite seit 2012 an der HHU. Ich hab bereits meinen Bachelor hier gemacht und studiere nun im Master.“

Hast du einen Lieblingsort auf dem Campus oder einen Ort an dem du dich besonders gerne aufhältst?

„Ich mag es sehr, wenn ich in der Bibliothek eine Pause mache, am See zu sitzen, die Gänse und Enten zu betrachten und mich in der Sonne zu sonnen.“

Gibt es Geschichten oder lustige Anekdoten die sich auf dem Campus zugetragen haben, die einen besonderen Stellenwert für dich haben?

„Einmal habe ich mich in der Biologie verlaufen als ich zum Copyshop wollte. Ich bin 45 min herumgelaufen und wusste nicht mehr wo ich war“.

Besuchst du manchmal Ruheorte wie zum Beispiel den Botanischen Garten oder den Uni-Park?

„Ich besuche diese Orte eher weniger, weil den Studierenden, bis auf in solchen Seminaren wie zum Beispiel CampusBeautiful, meiner Meinung nach viel zu wenig vermittelt wird was es für Möglichkeiten hier auf dem Campus gibt sich zu entspannen oder Ruheorte zu entdecken. Ich selber habe den Botanischen Garten vor zwei Monaten das erste Mal besucht und das obwohl ich ja seit 2012 hier an der Uni bin.“

Was fehlt den Menschen auf dem Campus und was wünscht du dir für die Zukunft was verändert werden sollte?

„Ich finde man könnte neben den verschiedenen Mensen wo die ganzen Studierenden zusammenkommen noch weitere Plätze anbieten wo man in einem schönen Rahmen beieinander sitzen und auch Lernpausen einlegen kann und das ganze entsprechend bewirbt bzw. darauf hinweist das so etwas existiert.“

Leon (27) Sportmanagement

Wie lange studierst oder arbeitest du schon an der HHU?

„Ich studiere nicht direkt an der HHU. Ich hab fünf Semester Sportmanagement an der Ostfalia Hochschule studier, das letzte Semester ist ein Praxis Semester das ich hier in Düsseldorf gemacht habe. Jetzt gerade schreibe ich meine Bachelorarbeit und bin für das Praxis Semester nach Düsseldorf gezogen und nutze nun intensiv die Bibliothek der HHU um meine Bachelorarbeit zu schreiben.“

 Hast du einen Lieblingsort auf dem Campus oder einen Ort an dem du dich besonders gerne aufhältst?

„Ja hier wo wir gerade sitzen, zwischen Mensa und Bibliothek, schön im Schatten mit einem Kaffee. Das ist mein Lieblingsplatz.“

Gibt es Geschichten oder lustige Anekdoten die sich auf dem Campus zugetragen haben, die einen besonderen Stellenwert für dich haben?

„Nein, ehrlich gesagt noch nicht. Das kann ja noch kommen aber nach einem Monat hab ich da noch nicht so viele Geschichten.“

Besuchst du manchmal Ruheorte wie zum Beispiel den Botanischen Garten oder den Uni-Park?

„Also privat war ich mal im Botanischen Garten aber das hat jetzt nichts mit meinem Studium zu tun und nichts mit meinem täglichen Leben. Eigentlich Pendel ich nur von Bib zur Mensa und hinten ins Café aber sonst halte ich mich nicht so viel auf dem Campus auf.“

Was fehlt den Menschen auf dem Campus und was wünscht du dir für die Zukunft was verändert werden sollte?

„Also ich finde mit Cafés seid ihr eigentlich ganz gut ausgestattet. Was mich an der Bib etwas stört ist das es zwei Aufzüge gibt und einer davon ist irgendwie immer kaputt und die sind sehr klein, das nervt etwas. Ansonsten bin ich sehr zufrieden hier.“

Petra (50) Mitarbeiterin

Wie lange studieren Sie oder arbeiteten Sie schon an der HHU?

„Ich arbeite seit 31 Jahren an der Heinrich-Heine Universität.“

Haben Sie einen Lieblingsort auf dem Campus oder einen Ort an dem Sie sich besonders gerne aufhalten?

„Hier die Bank an der kleinen Cafeteria, auf der man im Schatten unter den Bäumen sitzen kann.“

Gibt es Geschichten oder lustige Anekdoten die sich auf dem Campus zugetragen haben, die einen besonderen Stellenwert für Sie haben?

„Nein“

Besuchen Sie manchmal Ruheorte wie zum Beispiel den Botanischen Garten oder den Uni-Park?

„Keine Zeit während der Arbeitszeit. Innerhalb der kurzen Pause ist der Weg vom Institut bis zum Botanischen Garten einfach zu weit.“

Was fehlt den Menschen auf dem Campus und was wünschen die sich für die Zukunft was verändert werden sollte?

„Eigentlich wünsche ich mir mehr Mülleimer und mehr Fahrradstellplätze. Außerdem mehr Sitzgelegenheiten die bequem sind so wie diese Bank. Nicht die Unbequemen Betonbänke vor der kleinen Cafeteria die keine Rückenlehne haben und auch nicht ausreichend im Schatten stehen.“

Anbritt (22) Mathematik

Wie lange studierst oder arbeitest du schon an der HHU?

„Ich bin jetzt mit dem sechsten Semester fertig.“

Hast du einen Lieblingsort auf dem Campus oder einen Ort an dem du dich besonders gerne aufhältst?

„Ja hier auf den Betonbänken vor der kleinen Cafeteria sitze ich sehr gerne, gerade bei dem warmen Wetter sitzt man hier schön im Schatten.“

Gibt es Geschichten oder lustige Anekdoten die sich auf dem Campus zugetragen haben, die einen besonderen Stellenwert für dich haben?

„Oh das ist schwierig, so spontan fällt mir da nichts ein.“

Besuchst du manchmal Ruheorte wie zum Beispiel den Botanischen Garten oder den Uni-Park?

„Im Botanischen Garten war ich ein paarmal aber nicht so regelmäßig. Ich vergesse es auch einfach dass man da hingehen könnte, obwohl es gar nicht weit weg ist. Es wird nicht so darauf aufmerksam gemacht was man dort alles sehen kann und das man ihn eigentlich gut als Ruheort nutzen könnte.“

Was fehlt den Menschen auf dem Campus und was wünscht du dir für die Zukunft was verändert werden sollte?

„Was mir fehlt sind Tische die draußen stehen und an denen man sitzen und lernen kann.“

David (29) Antike Kulturen

Wie lange studierst oder arbeitest du schon an der HHU?

„Ich studiere nun schon zwei Jahre an der HHU.“

Hast du einen Lieblingsort auf dem Campus oder einen Ort an dem du dich besonders gerne aufhältst?

„Eigentlich die philo Cafeteria, draußen an den Tischen.“

Gibt es Geschichten oder lustige Anekdoten die sich auf dem Campus zugetragen haben, die einen besonderen Stellenwert für dich haben?

„Eigentlich nicht, nein“

Besuchst du manchmal Ruheorte wie zum Beispiel den Botanischen Garten oder den Uni-Park?

„Nein eigentlich nicht. Ich war auch noch nie beim Botanischen Garten und weiß auch gar nicht wo der ist. Ich gehe allerdings gerne mit Freunden in den Pausen zwischen den Vorlesungen und Seminaren Café trinken. “

Was fehlt den Menschen auf dem Campus und was wünscht du dir für die Zukunft was verändert werden sollte?

„Mit fehlen Sitzplätze mit Schatten im Sommer, besonders mittags kann man sich nirgends gescheit hinsetzten. Im Herbst wenn es regnet wären unterstellplätze sehr gut, sodass man auch dann noch draußen stehen kann ohne nass ins Seminar zu müssen. Außerdem mehr Aschenbecher, denn hier sind sehr viele Raucher und die benutzen nur den großen da es kaum welche gibt.“

Tamara (25) Germanistik

Wie lange studierst oder arbeitest du schon an der HHU?

„Seit dem Wintersemester 2014/15“

Hast du einen Lieblingsort auf dem Campus oder einen Ort an dem du dich besonders gerne aufhältst?

Mein Lieblingsort ist die Cafeteria Uno. Dort herrscht für mich die ideale Atmosphäre zum Lernen. Es sind Leute um einen herum, aber es ist nie so laut das man nicht mehr in Ruhe arbeiten kann. Und wenn der kleine Hunger zwischendurch kommt kann man kurz aufstehen und sich etwas holen. Außerdem findet man dort im Gegensatz zu anderen Cafe´s auf dem Campus fast immer einen Sitzplatz.“

Gibt es Geschichten oder lustige Anekdoten die sich auf dem Campus zugetragen haben, die einen besonderen Stellenwert für dich haben?

„Am Anfang meines Studiums war ich gemeinsam mit einer Freundin bei einer WiWi Party am SP-Saal. Einige Zeit später waren wir etwas angetrunken und haben begonnen Selfies mit der Heine Statue zu machen. Über diese Fotos müssen wir noch heute lachen.“

Besuchst du manchmal Ruheorte wie zum Beispiel den Botanischen Garten oder den Uni-Park?

„Ich besuche diese Orte eher selten. In letzter Zeit habe ich einmal den Botanischen Garten besucht. Meiner Meinung nach wird zu wenig auf Orte wie den Botanischen Garten aufmerksam gemacht. Der Eingang ist nur klein an Baustellenzäunen gekennzeichnet. Ein repräsentativeres Schild würde vielleicht schon mehr Studierende dazu bringen den Botanischen Garten aufzusuchen.“

Was fehlt den Menschen auf dem Campus und was wünscht du dir für die Zukunft was verändert werden sollte?

„Eine sinnvolle Ergänzung würde ein Supermarkt in unmittelbarer Nähe darstellen. Dieser würde von den Bewohnern der Studierendenwohnheime, aber auch von den Studenten auf dem Campus häufig genutzt werden. Die Cafeteria auf dem Campus hat eine begrenzte Auswahl und ist relativ teuer. Außerdem schließen Einrichtungen wie das Uno in der Vorlesungsfreien Zeit bereits um 15 Uhr. Zusätzlich fehlt mir am Campus noch ein Ruheort neben der Bibliothek an dem ich wirklich konzentriert lernen kann.“

Patricia Strohmaier (32) Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Wie lange studieren Sie oder arbeiten Sie schon an der HHU?

„Seit April 2017.“

Haben Sie einen Lieblingsort auf dem Campus oder einen Ort an dem Sie sich gerne aufhalten?

„Im Rahmen meiner Lehrtätigkeit befinde ich mich natürlich meistens in meinem Büro oder in den Seminarräumen. Wenn ich aber doch Zeit finde rauszugehen bin ich gerne an den Treppenstufen am Oeconomicum, wo man direkt auf den Uniteich schaut.“

Gibt es Geschichten oder lustige Anekdoten die sich auf dem Campus zugetragen haben, die einen besonderen Stellenwert für Sie haben?

 „Ich lebe selber nicht in Düsseldorf und bin meistens nur zum Arbeiten auf dem Campus. Ich freue mich aber wenn Aktionen oder Stände auf dem Campus stattfinden. Witzig finde ich, wenn ich zur Mensa laufe und Studierende mir Flyer für Uni Partys in die Hand drücken.“

Besuchen Sie manchmal Ruheorte wie zum Beispiel den Botanischen Garten oder den Uni-Park?

„Den Botanischen Garten habe ich leider selbst bisher noch nicht besucht habe aber schon vieles davon gehört und habe mir für die Zukunft vorgenommen ihn auch mal selbst zu besuchen. Den Unipark habe ich zufällig besucht, nachdem ich mich auf dem Weg zur Bahn am Beginn meiner Tätigkeit hier, verlaufen habe.“

Was fehlt den Menschen auf dem Campus und was wünschen Sie sich für die Zukunft was verändert werden sollte?

 „Für mich ist die Frage schwer zu beantworten. Ich selbst habe in Leipzig studiert. Dort gibt es keinen Campus wie hier und die Gebäude sind in der Stadt verteilt. Ich mochte das sehr, weil die Anbindung an die Stadt optimal gegeben ist und das Uni Leben und das Stadt Leben sich vermischen.

Ich habe das Gefühl das die HHU wie auch die Ruhr-Uni Bochum immer etwas ab vom Schuss ist. Fast jeder Mitarbeiter und Studierende muss extra hierhin pendeln, sodass sich kaum jemand hier außerhalb der Veranstaltungen und der Arbeit hier aufhält. Sobald die Veranstaltungen am Abend enden ist niemand mehr auf dem Campus. Eine mögliche Lösung wäre ein Restaurant wie auf dem Gelände der Ruhr-Uni Bochum.“

Mert (21) Kunstgeschichte

Wie lange studierst oder arbeitest du schon an der HHU?

Ich studiere seit 2 ½ Jahren an der HHU.“

Hast du einen Lieblingsort auf dem Campus oder einen Ort an dem du dich besonders gerne aufhältst?

„Mein Lieblingsort ist der Roy Lichtenstein Saal. Ich studiere Kunstgeschichte und mag das große Kunstwerk dort. Sehr wohl fühle ich mich außerdem bei uns am Institut für Kunstgeschichte und dort besonders in der Mediathek, wo ich auch selber arbeite.“

Gibt es Geschichten oder lustige Anekdoten die sich auf dem Campus zugetragen haben, die einen besonderen Stellenwert für dich haben?

„Besonders lustige Erinnerungen habe ich an Studierendenpartys hier auf dem Campus. Einmal war ich 24 Stunden in Düsseldorf. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch neu auf dem Campus und kannte mich hier nicht aus. Leider haben wir einen unserer Freunde verloren und haben ihn dann überall auf dem Campus gesucht. Wir kannten uns aber nicht aus und haben uns recht schnell zwischen den Gebäuden verlaufen. Lustig sind auch immer die kurzen Raucherpausen am Institut mit Kommilitonen und Kollegen.

Besuchst du manchmal Ruheorte wie zum Beispiel den Botanischen Garten oder den Uni-Park?

„Den Botanischen Garten habe ich erst richtig durch das Seminar Campus Beautiful kennengelernt. Im Rahmen des Seminars habe ich ihn mehrmals besucht, aber auch in einer Mittagspause mit Freunden.

Andere Ruheorte sind für mich das Untergeschoss am Roy Lichtenstein Saal, weil es dort Still ist und es viele Steckdosen gibt. Außerdem mag ich den getreppten Sitzplatzaufgang an den 3er Hörsälen.“

Was fehlt den Menschen auf dem Campus und was wünscht du dir für die Zukunft was verändert werden sollte?

„Mir fehlen Sitz- und Gehmöglichkeiten mit Überdachung. Da im Moment das 23.21. Gebäude wegen Bauarbeiten gesperrt ist wird man häufig nass bei Regen, wenn man von A nach B muss.

Toll wäre außerdem ein Supermarkt wie er an der Ruhr-Uni Bochum zu finden ist. Dort findet man sogar Dinge wie eine Apotheke und Restaurants. Ansonsten bin ich aber mit den Einrichtungen in der Uni Düsseldorf sehr zufrieden.“

Friedrich (53) Mitarbeiter

Wie lange studieren Sie oder arbeiten Sie schon an der HHU?

„Ich arbeite seit über 3 Jahren hier an der HHU. Früher habe ich aber auch schon mein Studium hier absolviert.“

Haben Sie einen Lieblingsort auf dem Campus oder einen Ort an dem Sie sich gerne aufhalten?

„Ja ich bin besonders gerne am Botanischen Garten. Ich schaue mir dort gerne die Pflanzen an und besuche gerne die Kuppel dort.“

Gibt es Geschichten oder lustige Anekdoten die sich auf dem Campus zugetragen haben, die einen besonderen Stellenwert für Sie haben?

„Nein, zumindest keine die ich jetzt so erzählen möchte“

Was fehlt den Menschen auf dem Campus der HHU und was wünschen Sie sich für die Zukunft?  

„Ich würde mir wünschen, dass es hier einen leckeren Imbissstand gäbe, wie eine Pommesbude. Diese sollte aber auch bezahlbar sein.
Außerdem wünsche ich mir eine bessere Busverbindung vor allem auch zu späteren Uhrzeiten.“